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		<title>Infopartner Media-Network</title>
		<description><![CDATA[Service für soziale und engagierte Bürger
Nachrichten, Chat, Foren, Petitionen und vieles mehr um Betroffenen und Helfern das Leben zu erleichtern.]]></description>
		<link>http://infopartner.net/</link>
		<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 07:05:01 +0100</lastBuildDate>
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			<title>Donnerstag, den 20. August 2009 um 17:10 Uhr  -  &quot;Schweinegrippe&quot;: US-Regierung ...</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=164:qschweinegrippeq-us-regierung-laesst-menschenversuche-an-saeuglingen-und-kindern-durchfuehren&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img border="1" hspace="3" vspace="3" align="right" width="350" height="236" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/Spritzegeben.jpg" />Kinder, insbesondere Babies, bedürfen der grössten Zuwendung, Schutz und Pflege der Eltern, um sich gesund zu entwickeln.</p>
<p>Es ist eine Selbstverständlichkeit, sie so lange wie möglich zu stillen, um ihnen damit genügend Abwehrkräfte für ihr Immunsystem mit auf den Lebensweg zu geben &ndash; frei von Allergien oder anderer Krankheiten. Das Immunsystem ist bei Kindern erst nach vielen Jahren voll ausgebildet.</p>
<p>Verantwortungsvolle Eltern achten auf möglichst gesunde Nahrung ohne Chemiezusätze für die Kleinsten, alle normale Menschen würden so handeln, würde man annehmen.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, eine staatliche Behörde verlangt von Ihnen, dass sie Ihrem Kind Speisen mit giftigen Stoffen zu Testzwecken geben sollen, von denen man dadurch erfahren möchte, ob und wie diese sich auf den Organismus auswirken. Undenkbar, nicht wahr?</p>
<p>Dass Babies ab sechs Monaten zu Testzwecken von Impfstoffentwicklungen für die sich damit bereichernde Pharmaindustrie herhalten sollen, soll das normal und nicht als genauso verwerflich gelten?</p>
<p>Diese Kinder können sich nicht wehren. Nicht mal sprechen können sie, wenn ihnen etwas gespritzt wird, das in ihrem Körper Schmerzen auslöst. Nur weinen, schreien oder verstummen. Wie kann sich eine Gesellschaft an ihrem Nachwuchs so versündigen?</p>
<p>Aber sie tut es dank Politikern, Behörden, Medizinern, die im Dienste des Gottes Mammon alles für die Pharmakonzerne tun würden, selbst solche Handlungen.<br />
Medikamentenexperimente, die in einigen Staaten an hilflosen Gefangenen durchgeführt wurden oder werden, werden allgemein ganz selbstverständlich als Verbrechen an der Menschlichkeit verurteilt.</p>
<p>Das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit muss hier eingeklagt werden.<br />
Es handelt sich um vollkommen schutzlose Menschenkinder, die das nicht für sich tun können.</p>
<p>Wo bleibt im Falle der Schweinegrippenvirus-Versuche oder anderer Experimente der Aufschrei der Gesellschaft:</p>
<p>&ldquo;Hände weg! Hört sofort mit diesen Untaten auf! Wo ist der Unterschied zu Experimenten an Gefängnisinsassen, die sich auch nicht wehren konnten?&rdquo;</p>
<p>Ist die Gesellschaft so verroht, nicht mehr mit Empörung auf diese Meldungen zu reagieren? Wie es aussieht, sind wir an diesem Punkt angekommen. Niemand regt sich mehr auf, keiner denkt mehr nach &ndash; dabei kann es jeder lesen:</p>
<p><em>Das Nationale Institut für Allergie-und Infektionskrankheiten startet bald zwei Studien zu einem Impfstoff von Sanofi-Aventis an Kindern im Alter von <strong>sechs Monaten</strong> bis <strong>Siebzehnjährige</strong>, nachdem drei Studien mit H1N1 Impfstoffen an fünfhundert gesunden Erwachsenen und älteren Menschen seit dem 7. August durchgeführt wurden, erklärte die NIAID, eine Behörde des National Institutes of Health der USA.<br />
</em></p>
<blockquote>
<p>&ldquo;The committee found no safety concerns in those trials that would preclude trials from proceeding in children.&rdquo;</p>
</blockquote>
<p>Bis zu <strong>sechshundertfünfzig</strong> wehr- und ahnungslose Kinder werden als Versuchskaninchen in sechs Städten der USA missbraucht, die entweder eine grosse oder kleine Dosis von dem H1N1-Impfstoff in zwei Gaben im Abstand von drei Wochen verpasst bekommen. Die etwas Älteren von ihnen werden vertrauensvoll lächelnd ihr Ärmchen der Krankenschwester mit der kleinen Giftkanüle hinstrecken.</p>
<p>An den eigenen Kindern oder Enkeln würden diese unmenschlichen Verantwortlichen dieser Vorgänge keine Versuche mit ungewissem Ausgang zulassen.</p>
<p>Da die gleichen Behörden, die diese körperverletzenden Massnahmen mit ungewissem Ausgang an Kindern dulden oder sogar zum Nachweis der (Un)bedenklichkeit zwingend von der Pharmaindustrie für die Zulassung des neuen Impfstoffes verlangen, ist es logisch, dass sie mit der gleichen Hemmungslosigkeit jede giftige Verbindung, die darin enthalten ist ohne mit der Wimper zu zucken grosszügig übersehen werden. Denn der Impfstoff muss planmässig raus, um JEDEN Preis.</p>
<p>Die vorbereitete weltweite Propagandamaschinerie zur Schweinegrippe ist zu weit vorangeschritten, um dieses Grossprojekt &ldquo;Menschenversuch&rdquo; noch zu stoppen. Zu viele Milliarden Dollar oder Euro sind schon hineingepumpt worden und ein Rückzieher ist auch nicht gewollt. Die Bezeichnung der neuen Grippe ist gut ausgesucht und macht ihren eigenen Erfindern zutreffend alle &ldquo;Ehre&rdquo;.</p>
<p>Artikel zum Thema</p>
<p>19.08.2009 <a href="http://www.radio-utopie.de/2009/08/19/schweinegrippe-wirtschaftskrise-massenimpfungen-amtlich/">Schweinegrippe-Wirtschaftskrise: Massenimpfungen amtlich</a><br />
19.08.2009<a href="http://www.radio-utopie.de/2009/08/19/berliner-junta-will-35-millionen-deutsche-impfen-lassen/"> Berliner Junta will 35 Millionen Deutsche &ldquo;impfen&rdquo; lassen</a><br />
17.08.2009 <a target="_blank" href="http://www.radio-utopie.de/2009/08/17/schweinegrippe-tamiflu-mehr-schaden-als-nutzen/">Schweinegrippe: Tamiflu mehr Schaden als Nutzen</a><br />
13.08.2009 ABAS: <a href="../2009/08/13/abas-einstufung-des-neuen-influenza-virus-ah1n1-in-die-risikogruppe-2/">Einstufung des neuen Influenza -Virus A/H1N1 in die Risikogruppe 2</a><br />
12.08.2009 <a href="../2009/08/12/sicherheitsluecken-der-hochsicherheits-bsl-4-labore-des-centers-for-disease-control-and-prevention-cdc/">Sicherheitslücken der Hochsicherheits &ndash; BSL-4 Labore des Centers for Disease Control and Prevention (CDC)</a><br />
05.08.2009 <a href="../2009/08/05/profitables-doppelspiel-mit-der-ah1n1-pandemie/">Profitables Doppelspiel mit der A/H1N1- Pandemie</a><br />
03.08.2009 <a href="../2009/08/03/schweinegrippe-grossbritannien-pocht-bei-medikation-auf-tamiflu-monopol/">Schweinegrippe: Grossbritannien pocht bei Medikation auf Tamiflu-Monopol</a><br />
03.08.2009 <a href="../2009/08/03/fragen-an-das-gesundheitsministerium-zur-schweinegrippe-ah1n1/">Fragen an das Gesundheitsministerium zur Schweinegrippe (A/H1N1)</a><br />
31.07.2009 <a href="../2009/07/31/britische-studie-nebenwirkungen-bei-tamiflu/">Britische Studie: Nebenwirkungen bei Tamiflu</a><br />
31.07.2009 <a href="../2009/07/31/weltweite-profite-der-ah1n1-medikamenten-produzenten/">Weltweite Profite der A/H1N1-Medikamenten-Produzenten</a><br />
27.07.2009 <a href="../2009/07/27/pharmaindustrie-grausame-medikamentenversuche-unter-dem-motto-kinder-sind-unsere-goldene-zukunft/">Pharmaindustrie: grausame Medikamentenversuche unter dem Motto &ldquo;Kinder sind unsere goldene Zukunft&rdquo;</a><br />
26.07.2009 <a href="../2009/07/26/professor-zur-schweinegrippe-cest-une-plaisanterie-das-ist-ein-witz/">Professor zur Schweinegrippe: &ldquo;C&rsquo;est une plaisanterie! Das ist ein Witz&rdquo;</a><br />
17.06.2009 <a href="../2009/07/17/luxemburg-normale-ansichten-zur-schweinegrippe/">Luxemburg: normale Ansichten zur Schweinegrippe</a><br />
06.06.2009 <a href="../2009/06/06/placebo-terror-vor-der-eu-wahl/">Placebo-Terror vor der EU-Wahl</a><br />
21.05.2009 <a href="../2009/05/21/rueckkehr-zur-normalitaet-mexiko-city-hebt-schweinegrippen-alarm-auf-seit-sieben-tagen-keine-neue-infektion-mehr/">Rückkehr zur Normalität: Mexiko-City hebt Schweinegrippen-Alarm auf &ndash; seit sieben Tagen keine neue Infektion mehr!</a><br />
18.05.2009 <a href="../2009/05/18/who-wird-zum-zeppelin/">WHO wird zum Zeppelin</a><br />
01.05.2009 <a href="../2009/05/01/mexiko-schweinegrippe-ebbt-ab-nachdem-tests-nicht-mehr-in-seuchenbehoerden-der-usa-und-kanada-durchgefuehrt-werden/">Mexiko: Schweinegrippe ebbt ab, nachdem Tests nicht mehr in Seuchenbehörden der USA und Kanada durchgeführt werden</a><br />
29.04.2009 <a href="../2009/04/29/demontage-der-schweinegrippe-beginnt-who-gibt-nur-sieben-todesfaelle-in-mexiko-zu/">Demontage der Schweinegrippe beginnt &ndash; WHO gibt nur sieben Todesfälle in Mexiko zu</a><br />
25.04.2009 <a href="../2009/04/25/panik-vor-schweinegrippe-produkt-im-zeichen-des-genoismus/">Panik vor Schweinegrippe: Produkt im Zeichen des Genoismus</a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.reuters.com/article/healthNews/idUSTRE57I5A020090819">http://www.reuters.com/article/healthNews/idUSTRE57I5A020090819</a></p>]]></description>
			<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:10:24 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 13:17 Uhr  -  USA: Pharmaunternehmen bietet kostenlose ...</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=83:usa-pharmaunternehmen-bietet-kostenlose-medikamente-fuer-menschen-ohne-krankenversicherung&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<div><strong><img width="400" height="279" vspace="3" hspace="3" border="1" align="right" alt="" src="http://www.infopartner.net/images/stories/pillen.jpg" />Das Pharmaunternehmen Pfizer gab bekannt, daß es 70 der von ihm hergestellten Medikamente Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren und nicht mehr krankenversichert sind, kostenlos zur Verfügung stellen wird.</strong></div>
<p>Laut einer Pressemeldung des Unternehmens, steht dieses Angebot Personen zur Verfügung, die folgende Bedingungen erfüllen:</p>
<ul>
    <li>Arbeitslose, die am oder nach dem 1. Januar dieses Jahres die Arbeit verloren haben</li>
    <li>Haben die Medikamente drei Monate oder länger vor dem Verlust des Arbeitsplatzes eingenommen</li>
    <li>Keine Krankenversicherung</li>
</ul>
<p>
<p>Wenn diese drei Anforderungen erfüllt sind, können Patienten ihre üblichen Medikamente bis zu ein Jahr lang kostenfrei erhalten. Auch Ehegatten und Angehörige sind in diesem Angebot des Pharmaunternehmens mit begünstigt.</p>
<p>Unter anderem gilt dieses Angebot für die Medikamente Celebrex, Lipitor, sowie eine unfangreiche Palette von Antibiotika, Antidepressiva, Herzmedikamenten. Mehr zu diesem Programm findet man auf der <a target="_blank" href="http://pfizerhelpfulanswers.com/pages/misc/Default.aspx">Website des Pharmaunternehmens</a>.</p>
<p>Auf dieser Seite findet sich auch ein Antragsformular. Das Angebot gilt ab dem 1. Juli 2009. Anträge werden bis Ende des Jahres angenommen..</p>
</p>
<p>Ob es vergleichbare Angebote auch für andere Länder geben wird, ist noch nicht bekannt. Wir bleiben an diesem Thema dran.</p>]]></description>
			<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:17:03 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 20:51 Uhr  -  Geplante Medizin- und Ärzte-Sperre</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=76:geplante-medizin-und-aerzte-sperre&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><strong><img border="1" hspace="3" alt="" vspace="3" align="right" width="400" height="266" src="http://www.infopartner.net/images/stories/teuere_Medizin.jpg" />Zusätzliche Praxis-Gebühren schließen arme Menschen von ärztlicher Versorgung aus<br />
Demontage des sozialen Bundesstaates - &bdquo;Abwrack-Prämie&ldquo; für die Medizin in Deutschland </strong><br />
<br />
Berlin. 13. Mai 2009. Die geplante Internet-Zensur erhitzt die Gemüter in ganz Deutschland und in Europa. Mehrere Tausend Menschen haben sich an einer Petition beim Deutschen Bundestag gegen die Einführung der Internet- und Kommunikations-Zensur beteiligt. Mit der Einführung von Internet-Sperren sollen Kinder vor Pädophilie geschützt werden. Experten kritisieren die geplanten Vorhaben. Die Pädophilie-Anbieter müssten verfolgt und deren Angebote komplett vom Internet genommen werden. Internet-Sperren seien keine geeignete Schutz-Maßnahmen, begründen die Gegner der geplanten Maßnahmen ihre Ablehnung und befürchten die Einführung einer Internet- und Kommunikations-Zensur. <br />
<br />
Obgleich die allgemeine Situation in der globalen Welt-Wirtschaftskrise für viele Menschen bereits sehr angespannt in Deutschland und in aller Welt ist, planen Spitzen-Politiker in Berlin jetzt offenbar eine Art &bdquo;Ärzte- und Medizin-Zensur&ldquo;. Wer mit der Einführung von &bdquo;Arzt- und Medizin-Sperren&ldquo; möglicherweise geschützt werden soll, bleibt zur Zeit allerdings ein Rätsel. <br />
<br />
Laut dem Grundgesetz ist Deutschland ein sozialer und demokratischer Bundesstaat. Auf dem Papier liest es sich gut und wunderbar. Doch die Praxis soll nach dem Willen deutscher Politiker und Politikerinnen bald ganz anders aussehen. Politische Spitzen-Vertreter planen die Einführung einer zusätzlichen Praxis-Gebühr, die bei jedem Arzt-Besuch bezahlt werden muss. Das würde vor allem für bereits wirtschaftlich und finanzielle benachteiligte Menschen, etwa Kinder, Rentnerinnen, Arbeits-suchende Menschen, chronisch kranke und behinderte Menschen, Sozial-Hilfe-EmpfängerInnen in der Praxis eine ganz reale &bdquo;Medizin- und Arzt-Sperre&ldquo; aus rein finanziellen und wirtschaftlichen Gründen bedeuten. <br />
<br />
Nicht nur in den Reihen der Fraktion der Linke bestehen große Zweifel an einer Maßnahme, die möglicherweise deutsche Ärzte vor &bdquo;zu vielen kranken Menschen&ldquo; in Deutschland schützen soll. <br />
<br />
Der Gesundheits-politische Sprecher der Fraktion Die Linke kritisierte die Pläne sehr deutlich: &quot;Wer ernsthaft die Praxis-Gebühr für jeden Arzt-Besuch fordert, hat alle ethisch-moralischen Grundsätze über Bord geworfen. Es muss im Gegenteil darüber diskutiert werden, die Praxis-Gebühr und alle anderen Zuzahlungen abzuschaffen&quot;. <br />
<br />
Der Die Linke-Politiker Frank Spieth &bdquo;schwimmt&ldquo; gegen den allgemeinen politischen Mainstream und forderte die Abschaffung der Arzt-Praxis-Gebühr für Patienten im Allgemeinen: &quot;Eine Praxis-Gebühr bei jedem Arztbesuch schließt Gering-Verdiener de facto von der ambulanten medizinischen Versorgung aus. Die Gesetzliche Krankenversicherung existiert aber zu dem Zweck, den Kranken eine hochwertige Gesundheits-Versorgung zu sichern. Die Grundsätze &quot;Gesunde für Kranke, Gut-Verdiener für Gering-Verdiener und Junge für Alte müssen uneingeschränkt gelten. Mit erhöhten Zuzahlungen aber werden diese Prinzipien auf den Kopf gestellt.<br />
<br />
Unsere Forderung an einzelne Standesvertreter der Ärzteschaft lautet daher: Mehr Ethik und nicht nur Monetik! Die fortschreitende Kommerzialisierung und Privatisierung muss endlich gestoppt und umgekehrt werden. Wahltarife, die Gesunde auf Kosten der Kranken entlasten spalten unsere Gesellschaft in Gewinner und Verlierer. Die private Krankenversicherung sorgt für eine Privilegierung der Privilegierten.<br />
<br />
Die Zwei-Klassen-Medizin, die dafür verantwortlich ist, dass Armut zu einem früheren Tod führt, muss überwunden werden. Mit unserem Vorschlag einer Bürgerinnen- und Bürger-Versicherung steht DIE LINKE für ein solidarisches Gesundheitssystem, das allen die benötigten Leistungen Zuzahlungs-frei garantiert.&quot;<br />
<br />
Sollten die neuen Pläne umgesetzt werden, dann müssen kranke Menschen bei jedem Arzt-Besuch 10 Euro oder mehr bezahlen. Wer etwa bei einer Einstellung eines Diabetes mellitus (Stoffwechsel-Erkrankung) fünfmal in der Woche zum Arzt muss, findet dann nur Einlass in die Arzt-Praxis mit einem 50-Euro-Schein (umgerechnet cirka 100 Deutsche Mark). <br />
<br />
Sozialhilfe-Empfänger und chronische kranke Menschen, die häufiger zum Arzt-Besuch müssen als gesunde Menschen, müssten künftig aufgrund von Armut aus rein finanziellen Gründen bei Mini-Einkünften von rund 345 Euro im Monat öfters auch auf dringend notwendige Arzt-Besuche verzichten. <br />
<br />
Würde wie im Beispiel genannt, der an Diabetes mellitus erkrankte Patient aus finanziellen Gründen wegen Armut nicht zum Arzt-Besuch können, drohen der Allgemeinheit und der Gemeinschaft der Sozial-Versicherten und Steuerzahler sogar wesentliche höhere Kosten beim Eintritt lebensbedrohlicher Not-Situationen durch den zuvor nicht möglichen Besuch beim Arzt. Der Einsatz eines Not-Arztes kostet je nach Region cirka 1.500 Euro, der notwendige Rettungswagen bis zu 1.200 Euro und die Pflege auf der Intensiv-Station zwischen 800 und 2.000 Euro pro Tag je nach Region und Krankenhaus. <br />
<br />
Bereits beim Eintritt eines Hypoglycämischen Schocks kann bei Patienten, die an der Stoffwechsel-Krankheit erkrankt sind, eine lebensbedrohliche Notfall-Situation entstehen, die den Einsatz von Notarzt, Rettungswagen und Intensiv-Pflege-Stationen notwendig macht.<br />
<br />
Die erhoffte Kosten-Ersparnis mit dem geplanten Ausschluss aus der ambulanten medizinischen Versorgung von chronisch kranken Menschen und Menschen mit geringen finanziellen Einkünften könnte damit die Gemeinschaft aller Steuer- und Sozial-Versicherungs-Zahler wesentlich höher belasten als die Teilhabe chronisch kranker und finanziell benachteiligter Menschen an der ambulanten medizinischen Versorgung durch Haus-Ärzte oder ambulante Fach-Ärzte. <br />
<br />
Nicht wenige Kritiker der geplanten neuen Arzt-Praxis-Gebühr, die bei jedem Arzt-Besuch fällig werden wird, befürchten die komplette Demontage des sozialen und demokratischen Bundesstaates, das Deutschland nach dem Grundgesetz sein sollte. Die Gesetzliche Krankenversicherung würde sich mit den neuen Zusatz-Kosten weniger oder mehr selbst überflüssig machen. Wem würde eine Gesetzliche Krankenkasse nutzen, wenn dennoch jeder Arzt-Besuch zusätzlich bezahlt werden muss?<br />
<br />
Private Versicherungs-Dienstleister bieten in ihren Werbe-Botschaften monatliche Private Kranken-Versicherungs-Beiträge (PKV) bereits ab 59 Euro im Monat an. In der üblichen Praxis fallen allerdings zwischen 400 bis 800 Euro an monatlichen Mitglieds-Beiträgen für eine Private Krankenversicherung (PKV) abhängig von geografischen Regionen und Erkrankungen der Versicherten an. <br />
<br />
Von vielen Menschen wird die neue Diskussion über die praktische Erschwernis des Zugangs zur ambulanten medizinischen Versorgung in Deutschland weiter deutlich kritisiert: &bdquo;Offenbar will ein Teil der Ärzteschaft keine kranken Menschen in den Arzt-Praxen, sondern nur noch den Zugang zum Bank-Konto kranker Menschen.&ldquo; <br />
<br />
Gesunde Menschen genießen das große Glück, nicht in die Arzt-Praxis zu müssen und fallen damit als potentiell neuer Kunden-Kreis für Ärzte aus. Denn wer gesund ist, kann auf kostspielige Besuche in Arzt-Praxen ohnehin verzichten. <br />
<br />
Ob wie in der Pflege eine Abwanderung von chronisch kranken Patienten in das Ausland zu erwarten ist, in der Pflege werden häufig die günstigeren Angebote polnischer Billig-Dienstleiter genutzt, statt die deutschen Pflege-Dienste, bleibt abzuwarten. Bei kosmetischen Operationen, um nur ein Beispiel zu beschreiben, nutzen die Kunden bereits die wesentlich günstigeren Angebote von Kliniken aus Ost-Europa. Genauer betrachtet, macht sich mit den neuen Planungen einiger Spitzen-Politiker in Berlin, das gesamte deutsche Gesundheits-System oder die Überbleibsel des früher existierenden Gesundheits-Systems in Deutschland selbst überflüssig. <br />
<br />
Die Menschen, die noch als Kunden des kranken und deutschen Gesundheits-&ldquo;Systems&ldquo; verbleiben, meist gering-verdienende chronisch kranke Menschen, Kinder und Rentnerinnen haben die Botschaft einiger Politiker und Ärzte hingegen sehr gut verstanden, die jetzt offenbar lautet: &bdquo;Wir wollen keine kranken Menschen in den ambulanten Arzt-Praxen. Wir wollen Geld!&ldquo;.<br />
<br />
Ob es in Zeiten der globalen Welt-Wirtschaftkrise sehr ratsam für Ärzte und Politiker ist, den Kunden, das meint in dieser Situation, die chronisch kranken Menschen mit geringen Einkünften grundsätzlich aus ambulanten Arzt-Praxen zu verbannen, weil diesen der Zugang mit noch höheren Kosten bei noch geringeren oder komplett fehlenden Einkünften zu den Arzt-Praxen und zur medizinischen Versorgung nicht mehr möglich sein wird, ist stark zu bezweifeln. <br />
<br />
Es ist etwa mit der Situation vergleichbar, wie wenn die Geschäftsführer der großen Supermarkt-Ketten ihren Kunden zurufen: &bdquo;Wer weniger als 2000 Euro im Monat verdient, ist bei uns unerwünscht. Arme Menschen haben kein Zutritt zu unseren Supermärkten.&ldquo;<br />
<br />
Da die Geschäftsführer von Supermärkten wissen, dass es nicht gut für das Geschäft ist, Kunden von der Teilhabe am Einkauf im Supermarkt aufgrund ihrer Armut aus zuschließen, hat keiner dieser Geschäftsführer derartige oder vergleichsweise &bdquo;verrückte&ldquo; Ideen bislang zur Diskussion gestellt. <br />
<br />
Mit noch mehr Geld, das Politiker und Ärzte von den armen Menschen fordern, können in einer Zeit der globalen Welt-Wirtschaftskrise und Finanzkrise arme Menschen nicht dienen. Damit sind die Massen-Schließungen von Arzt-Praxen in Deutschland, ähnlich wie bei den Massen-Schließungen der Post-Filialen nur noch eine Frage der Zeit. <br />
<br />
Obgleich die Hoffnung einiger Menschen sehr groß sind, rechnen politische Experten nicht damit, dass es Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach der Wahl im September 2009 als potentiell neuer Bundeskanzler gelingen kann, mehrere Millionen neue Arbeitsplätze mit ausreichenden Einkünften zu schaffen, die notwendig wären um neue finanzielle Gewinn-bringende Geschäfte im Gesundheitswesen mit Erfolg anzukurbeln. Die Gewerkschaften warnen bereits seit Jahren davor, dass immer mehr Menschen &bdquo;Arm trotz Arbeit.&ldquo; werden. <br />
<br />
Die Gefahren einer wachsenden Armut einer Vielzahl von Menschen in Deutschland könnte zur Bedrohung für die gesamte Ärzteschaft, der Kliniken, des Gesundheitswesen, des Rettungsdienstes und der Pharma-Industrie in Deutschland werden. Immerhin droht bei ausbleibender Kundschaft auch Ärzten die Gefahr bettelarm zu werden und sich noch nicht einmal mehr die Leistungen ihrer eigenen Arzt-Praxis leisten zu können. <br />
<br />
Da jedes Kind im Vorschul-Alter weiß, dass wo nichts ist, auch nichts zu holen ist, bedürfen Ärzte und Medizin in der Regel vermutlich seltener den Hinweisen der Gefahr der Verarmung und Arbeitslosigkeit, wenn arme Menschen als Kunden aus den ambulanten Arzt-Praxen mittels &bdquo;Medizin- und Arzt-Sperre&ldquo; verbannt werden.<br />
<br />
Die Stimmen der Gegnerinnen der allgemeinen Bürger-Versicherung lehnen diese Bürgerversicherung ab, weil man keine Gesundheits-Versorgung in Deutschand nach dem Prinzip einer &bdquo;Kopf-Geld-Steuer&ldquo; vielmehr &bdquo;Kopf-Geld-Versicherung&ldquo; in Deutschland wolle. Deutschland sei kein Land in dem &bdquo;Kopf-Geld-Jäger auf Jagd auf kranke Menschen gehen könnten.&ldquo;<br />
<br />
Den Zugang zur ambulanten medizinischen Versorgung für arme Menschen zu sperren oder vielmehr aufgrund von wachsender Armut und der geplanten Erhöhung der Einlass-Gebühren zum Arzt unmöglich zu machen, bedeutet kurzsichtig betrachtet möglicherweise eine erhöhte Gewinn-Steigerung für das deutsche Gesundheits-System. Doch da sich real betrachtet, die Masse der Menschen bereits heute keine medizinische Versorgung mehr in Deutschland leisten kann, bedeutet der neue Plan, die finanziellen Hürden für chronische kranke und arme Menschen letztlich die von der Politik verordnete &bdquo;Abwrack-Prämie&ldquo; für ambulante Arzt-Praxen, Kliniken, des gesamten Gesundheits-Systems und der pharmazeutischen Industrie in Deutschland. <br />
<br />
Ob es ein wirklich konstruktiver und guter Plan ist, das gesamte deutsche Gesundheits-System und die Pharma-Industrie in Deutschland &bdquo;zu verschrotten&ldquo; bezweifeln in ungewohnter Einigkeit nicht wenige betroffene kranke Menschen, Ärzte und auch Vertreter der Pharma-Industrie. Bislang gibt es keine besseren Alternativen, sieht man von dem Outsourcing der gesamten Medizin nach Ost-Europa und Asien ab. <br />
<br />
Im Vergleich zur Situation in Deutschland: In den Vereinigten Staaten von Amerika leben etwas mehr als 50 Millionen Menschen ohne Kranken-Versicherung und wer kein Geld hat, kann bekanntlich nicht zum Privat-Arzt sondern allenfalls noch einen Natur-Heiler oder indianischen Schamanen zwei bis dreimal im Jahr besuchen, die möglicherweise nicht immer zuverlässige Heilungs-Methoden etwas günstiger anbieten als Privat-Ärzte. <br />
<br />
Vor nicht allzu langer Zeit sagte ein alter, weiser und auch kranker Mann: &bdquo;Ich gehe nicht gerne als ein Patient in ein Krankenhaus. Dort wird man nur noch kränker und ärmer.&ldquo; Hatte der alte Mann eine Vor-Ahnung von den neuen Plänen der Volks-Vertreter in Berlin? &lt;</p>
<p><span style="color: rgb(128,0,0)"><strong><span style="font-size: 9px">Autor: Andreas Klamm</span></strong></span></p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 13 May 2009 19:51:11 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mittwoch, den 25. März 2009 um 16:18 Uhr  -  Mehrbedarf trotz Adipositas</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=53:mehrbedarf-trotz-adipositas&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><input border="1" hspace="3" vspace="3" align="right" width="400" height="300" type="image" longdesc="undefined" src="http://www.infopartner.net/images/stories/adipositas_112.jpg" />Die letzten Monate spiegelt sich in der Rechtsprechung immer öfter eine Auffassung der Richter wider, dass bei einem Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung, zumindest betreffend Erkrankungen in Verbindung mit einer Adipositas (Übergewicht), ein konkreter Mehrbedarf für bestimmte Nahrungsmittel nachgewiesen werden müsse.<br />
<br />
A) Adipositas oder Fettleibigkeit &ndash; Krankheit?<br />
<br />
Dies hat mich dazu veranlasst, mich einmal mit dem Thema der Krankheiten die möglicherweise in einem ursächlichen oder indirektem Zusammenhang mit Übergewicht stehen könnten, zu befassen. Ich möchte hier nicht über die Form der Adipositas schreiben, die tatsächlich durch überhöhte Nahrungszufuhr und Bewegungsinaktivität oder &ndash;mangel verursacht wird.&nbsp;<br />
<br />
Die bekanntesten Erkrankungen, die immer wieder mit Übergewicht in einem ursächlichen Zusammenhang gebracht werden, sind:<br />
<br />
Hypertonie (Bluthochdruck)<br />
Herzinsuffizienz oder bestimmte Formen der Kardiomyopathie (Herzschwäche und Herzmuskelschwäche)<br />
Diabetes mellitus Typ II<br />
Arthrotische, degenerative Veränderungen des Skelettapparates<br />
Hyperurikämie (erhöhte Harnsäurewerte)<br />
Gicht<br />
Herzinfarkt<br />
Apoplex (Schlaganfall)<br />
Fettleber<br />
usw.<br />
<br />
Der Grundgedanke, der noch in weiten Kreisen der praktizierenden Mediziner, als auch bei sehr vielen Laien vorherrscht ist, dass jeder Mensch der übergewichtig ist und nichts oder nur sehr wenig dagegen tut, selbst schuld ist wenn er an diesen Folgeerkrankungen leidet. Mittlerweile ist ja sogar angedacht, diese Menschen auch durch Entzug von Versicherungsleistungen zu strafen. Ich möchte noch zu bedenken geben, um meine Sicht näher darzulegen, dass diese o. g. Krankheiten tatsächlich Folgen eines länger andauernden Zustandes von Übergewichtigkeit sein können, und je mehr Übergewicht vorhanden ist, die Wahrscheinlichkeit steigt schneller an einer oder mehrerer dieser Erkrankungen zu erkranken. Jedoch hat sich, meiner Ansicht nach, eine pauschale Aburteilung von Übergewichtigen so eingebürgert, dass es sogar den Medizinern oft nicht mehr möglich ist die feinen Unterschiede bei ihren Patienten auszumachen.<br />
<br />
Bei mir gipfelte es letztlich immer darin, dass ich stets bei Beschwerden mit dem Satz abgefertigt wurde &bdquo;Sie müssen abnehmen&ldquo;, und es gab keine weitere Behandlung. Jedoch stellte sich keiner der behandelnden Ärzte die Frage ob es für mich überhaupt tatsächlich möglich ist, erfolgreich abzunehmen, wie lange es dauern würde, ob es durchzuhalten ist über diesen langen Zeitraum und ob es tatsächlich finanzierbar ist mit einer Regelleistung wie bei ALG II. Dieser sehr vereinfachten Sicht der Umstände, dass jemand nur weniger zu essen brauche und dann schwupps sind alle Leiden passé, schloss sich scheinbar auch die Rechtsprechung an und lehnte bereits mehrfach die gerichtlich geltend gemachten Ansprüche auf Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung bei adipösen Hilfebeziehern, ab.<br />
<br />
Um jetzt aber mal die Widersprüchlichkeit dieser einfachen Sichtweise zu zeigen, müssen wir ein wenig mehr in die Welt der Adipositas als Krankheit vorstoßen, Adipositas für sich selbst gesehen ist noch nicht als Krankheit einzustufen. Sie gewinnt den Rang der Krankheit, wenn sie eben Folgen hat. Der Bundesfachverband für Essstörungen, zu lesen auf dessen Homepage, definiert Adipositas folgendermaßen:<br />
<br />
Adipositas ist eine chronische Gesundheitsstörung, die durch eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Sie beruht auf einer polygenetischen Veranlagung, geht mit einer hohen Begleit- und Folgemorbidität einher und erfordert ein langfristiges Behandlungs- und Betreuungskonzept.<br />
Es ist hier die Rede von einer polygenetischen Veranlagung, die ein langfristiges Behandlungskonzept erfordert. Der Begriff &bdquo;polygenetisch&ldquo; ist verwandt mit dem Begriff &bdquo;polygen&ldquo;. Vielleicht sagen nun manche, das ist doch das Gleiche? Ich denke nicht so ganz. Polygen ist in seiner Bedeutung gleichzusetzen mit zwei Varianten, einmal<br />
<br />
&bdquo;durch mehrere Erbfaktoren bestimmt&ldquo;<br />
<br />
und<br />
<br />
&bdquo;durch mehrere Ursachen hervorgerufen [poly&hellip; und &hellip;gen]&ldquo;<br />
<br />
Also ist polygen, meiner Ansicht nach eine globalere Umschreibung, als polygenetisch. Die medizinische Wissenschaft nimmt für sich in Anspruch eine sehr exakte Wissenschaft zu sein. Deshalb denke ich, wenn sie dann etwas noch näher bestimmen kann, so wird sie es tun. Die Wissenschaftler haben also hier nicht die globalere Variante des &bdquo;polygen&ldquo; gewählt, sondern noch näher bezeichnet durch die Erweiterung des Wortes in die Richtung in der sie die Hauptursachen ausmachen konnten, dem Gen, den Erbfaktor. Also &bdquo;polygenetisch&ldquo;. Damit ist ja eigentlich sehr klar dargelegt, auf welcher Basis wir die Verursacher einer Adipositas zu suchen haben, auf dem Gebiet der Erbfaktoren.<br />
<br />
Es ist also eine Anlage in den Genen vorhanden, oder eine Dysfunktionalität, die den betreffenden Menschen zu einem Menschen macht, der unter bestimmten Voraussetzungen unter einer Adipositas leiden wird. Die Variante der genetischen Veranlagung wird als sogenannte &bdquo;primäre&ldquo; Adipositas benannt. Hier sind also Faktoren vorhanden, die eine ausreichende Verarbeitung der zugeführten Nahrung nicht mehr gewährleisten, und diese Faktoren können auch für sich selbst eine Gewichtszunahme unter normalem Essverhalten auslösen. Sie tun es auf jeden Fall, wenn zur Veranlagung noch eine relative oder weitgehende Bewegungsinaktivität hinzu kommt. Sehr wichtig für den Stoffwechsel ist die Bewegung. Erhöhter Energiebedarf führt auch zu erhöhtem Umsatz. Die Ursachen einer primären Adipositas finden sich im Blatt des Dr. Herold, Internist und Herausgeber der &bdquo;Bibel für Internisten&ldquo;:<br />
<br />
Primäre Adipositas . ursächliche Faktoren:<br />
Genetische Faktoren: Monogene Mutationen als Ursache der Adipositas sind sehr selten.Das ob-Gen kodiert die Synthese von Leptin, ein Hormon, das über Rezeptoren im Hypothalamus den Appetit drosselt. Da alle Adipösen erhöhte Leptinspiegel haben, vermutet man bei ihnen eine Leptinresistenz. - Eine Teil der Patienten mit metabolischem Syndrom hat die Genmutation GNB3-825T.<br />
Überernährung, Lebensweise, körperliche Inaktivität<br />
Psychische Faktoren (Stress, Frustration, Einsamkeit . Essen als Belohnung, als Trost, als Sucht, ev. mit Heißhungerattacken (&bdquo;Binge Eater&ldquo;); Verlust des normalen Hunger- und Sättigungsgefühles; Nikotinverzicht)<br />
<br />
Ich denke, wir sollten auch noch eine Unterscheidung grundsätzlicher Natur treffen. Ich schreibe hier nicht über das &bdquo;landläufige Feiertagsübergewicht&ldquo; oder ähnliche Erscheinungsformen, deren Spuren tatsächlich durch eine spezielle, individuell einzustellende Diät, meist rasch wieder beseitigt werden können. Über&nbsp;<a title="http://www.herold-innere-medizin.de" rel="external" style="font-style: normal; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: rgb(102,102,102); font-size: 11px; text-decoration: none" href="http://www.herold-innere-medizin.de/">http://www.herold-innere-medizin.de</a>, habe ich ein sehr aussagekräftiges PDF-Dokument zum Thema gefunden. In diesem wird die Unterscheidung der verschiedenen Formen des Übergewichtes gut dargestellt, die Quellen dieses Dokumentes sind, laut Autor, die Uniklinik Köln, medizinische Abteilung und die Deutsche Adipositasgesellschaft:<br />
<br />
Gewichtsklassifikation (WHO) BMI (kg/m2)<br />
Normalgewicht 18,5 - 24,9<br />
Übergewicht 25<br />
Präadipositas 25,0 - 29,9<br />
Adipositas Grad I 30,0 - 34,9<br />
Adipositas Grad II 35,0 - 39,9<br />
Adipositas Grad III (extreme Adipositas) 40 oder mehr<br />
<br />
Wie Sie sehen, erscheinen hier vor der eigentlichen Adipositas noch die Formen des Übergewichts und der Präadipositas. Das allseits bekannte und von mir vorher als &bdquo;landläufiges Feiertagsübergewicht&ldquo; bezeichnete Übergewicht ist hier zu finden bei einem BMI (Body Mass Index) von 25 und wird auch als der Beginn der Präadipositas ausgewiesen. Dies ist eine Erscheinungsform des Übergewichtes, welches nichts mit der Adipositas an sich zu tun haben muss. Sie beruht auf einer Überernährung, möglicherweise gepaart mit einem Bewegungsmangel und vielleicht sogar noch mit einer uneinsichtigen Lebensweise. Meist zu beobachten im Winter nach den Weihnachtsfeiertagen. Diese Spuren lassen sich, bei Einsichtigkeit und Änderung der Ernährungsweise, oft bereits wieder im Laufe des folgenden Jahres beseitigen.<br />
<br />
Hier möchte ich jedoch mich mehr konzentrieren auf die Formen, nach obiger Darstellung, ab dem BMI von 30, also die Adipositae I, II und III. Und diese Formen können, meiner Ansicht und Berufs- als auch Lebenserfahrung nach, nicht mit einer Umstellung der Lebensweise, einer speziellen Diät und mehr Bewegung, rasch zurückgeführt werden. Diese Meinung jedoch, aufgebaut auf den Möglichkeiten bei einem lediglich vorhandenem Übergewicht, hat Einzug gehalten in den Köpfen der für uns relevanten Entscheidungsträger staatlicher Institutionen von Sozialverwaltung und Justiz. Unterstützt durch eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Diese vertritt eben die Ansicht, dass bei Adipositas kein Ernährungsmehrbedarf gewährt werden muss, da bei adäquater, ausgewogener Ernährung, die Folgeerkrankungen ausblieben. Ich habe das jetzt mal sehr vereinfacht ausgedrückt. Meiner Ansicht nach ist diese Stellungnahme eine massive Diskriminierung und Benachteiligung der adipösen Menschen, die von vielen Faktoren abhängig, kaum selbst mehr allein einen wirksamen Einfluss auf ihre Gewichtsentwicklung nehmen können.<br />
<br />
Nach meinen Erfahrungen und Gedanken zu dieser Thematik, haben wir drei Gruppen adipöser Menschen.&nbsp;<br />
<br />
1.Primäre Adipositas<br />
<br />
Rücksicht müssen wir auf die Tatsachen nehmen, dass die überwiegende Zahl derjenigen selbst kaum mehr Einfluss auf ihre Gewichtssituation nehmen kann. Ihr Körpergewicht ist abhängig von zu vielen beeinflussenden Faktoren, wie z. B. dem genetischen Defekt, vielleicht noch einer zusätzlichen Hormonkrankheit und der Einnahme von gewichtsbeeinträchtigenden Medikamenten, wie z. B. zu finden unter den Psychopharmaka oder im Bereich der Steroide, des Kortisons usw.. Das Übel für den Betreffenden ist eben, dass seine Adipositas kaum nur von einer einzigen Ursache abhängig ist, sondern von vielen und deren Auswirkungen gesellschaftlicher als auch psychischer Art.<br />
<br />
<br />
2.Sekundäre Adipositas<br />
<br />
Hier möchte ich nun auf die andere Form der Adipositas zu sprechen kommen, der sekundären Adipositas. Im Blatt des Dr. Herold, Internist, oben bereits angesprochen, werden deren Ursachen folgendermaßen beschrieben:<br />
<br />
<strong>Sekundäre Adipositas:</strong></p>
<p><br />
Endokrinologische Erkrankungen: M. Cushing, Hypothyreose, Insulinom, Testosteronmangel bei Männern u.a.<br />
Zentral bedingte Adipositas: Hirntumoren (Hypothalamus, Hypophyse) und Zustand nach Operation oder Bestrahlung dieser Erkrankungen<br />
<br />
Es sind also wiederum Faktoren, die nur bedingt beeinflussbar sind. Und wenn, dann oft unter erheblichem therapeutischen Aufwand. Jede Form für sich betrachtet, erschließt sich für den Kenner der Materie als durchaus beherrschbar und möglicherweise schnell umkehrbar, wenn er den Äußerungen mancher Mediziner glaubt, die aber meist dann nur auf dem Wissen und den Annahmen beruhen die eine einfache Lösung im Rahmen eines herkömmlichen Übergewichtes betreffen.&nbsp;<br />
<br />
3. Mischform beider Adipositae<br />
<br />
Ich schrieb vorhin von drei Gruppen adipöser Menschen, meiner Ansicht nach, diese wären also diejenigen die unter den folgenden Ausprägungen leiden:<br />
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Primäre Adipositas<br />
Sekundäre Adipositas<br />
Mischform beider<br />
<br />
Privat und beruflich sind mir alle drei Formen begegnet. Aus diesen Erfahrungen habe ich mir auch eine eigene Meinung gebildet und gehe davon aus, dass die Mischform weitaus verbreiteter ist, als allgemein angenommen. Unter einer solchen Mischform verstehe ich jemanden, der die genetische Veranlagung dazu hat, fettleibig zu werden und dieses wird dann möglicherweise noch verstärkt z. B. durch eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), eine andere hormonelle Erkrankung oder durch medikamentöse Therapie deren Nebenwirkung auch die Gewichtszunahme sein kann. Wie schon genannt tritt dies bei bestimmten Psychopharmaka auf, oder bei der Therapie mit Kortison (sog. &bdquo;Stammfettsucht&ldquo;) und ist sicher noch bei anderen Medikamenten der Fall. Nachfolgend noch einmal einige Erkrankungen die Adipositas verursachen können.<br />
<br />
4. Krankheiten mit Adipositas<br />
<br />
<strong>Hypothyreose</strong>:<br />
Bei etwa 5 Prozent der Adipösen besteht eine Hypothyreose. Wird sie diagnostiziert und behandelt, sind die Chancen einer Gewichtsreduktion groß. Eine Hypothyreose sollte daher bei jedem Adipösen ausgeschlossen werden.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Morbus Cushing</strong>:<br />
Im Unterschied zur Hypothyreose ist der Ausschluß eines Hyperkortisolismus nur dann notwendig, wenn klinisch Verdacht auf diese Krankheit besteht. Erforderlich ist die Durchführung eines Dexamethasonhemmtestes. Nach einer morgendlichen Blutentnahme werden dem Patienten abends 2 mg Dexamethason oral verabreicht. Die supprimierte Kortisolkonzentration im Plasma am folgenden Morgen muß &gt; 4 &micro;g Prozent liegen.&nbsp;<br />
<br />
<br />
<strong>Polyzystisches Ovar-Syndrom ( = PCOS)</strong>:<br />
Dieses Syndrom, früher Stein-Leventhal-Syndrom genannt, geht mit der Konstellation von Hirsutismus, Amenorrhoe, Infertilität, zystischen Ovarien, Hyperandrogenämie, Gonadotropinstörungen und Insulinresistenz einher. Zirka 50 Prozent aller Frauen mit PCOS sind adipös, überwiegend mit abdominaler Fettverteilung. Durch eine Gewichtsreduktion werden zuvor infertile Patientinnen zur Hälfte fertil.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Hypothalamischer Symptomenkomplex</strong>:<br />
Zerstörung des Hypothalamus durch Traumata, entzündliche Prozesse, Aneurysmen, Tumore oder andere Störungen kann das Hunger- und Eßzentrum beeinträchtigen. Innerhalb von Monaten und Jahren kann sich dann eine Adipositas entwickeln. Hinzu kommen oft weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Diabetes mellitus oder insipidus, Apnoeanfälle, Krampfanfälle und Hüftkopfepiphysenlösung.<br />
<br />
Hier ein paar Wirkstoffe in Medikamenten, die eine adipogene Wirkung haben können, also dick machen:<br />
<br />
5.Pharmaka mit adipogener Wirkung&nbsp;<br />
<br />
<strong>Antidepressiva</strong>:<br />
Antidepressiva, nicht jedoch Tranquillizer/Anxiolytika können das Körpergewicht erhöhen (Tab. 1 unten). Da diese Medikamente oft chronisch eingenommen werden, genügt eine geringe Verschiebung des Energiegleichgewichtes, um langfristig eine Adipositas zu induzieren. Stimuliert wird durch die Substanzgruppe der Hunger und der Appetit. Einen Ausweg aus dem Gewichtsproblem bietet die Verwendung von Fluoxetin. Dieses Pharmakon vermindert nachweislich, wenn auch geringgradig, den Appetit und wirkt somit antiadipös.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Neuroleptika</strong>:<br />
Vorwiegend durch Blockierung der Dopamin-Rezeptoren kommt es zur vermehrten Nahrungsaufnahme.&nbsp;<br />
<strong><br />
Hormone</strong>:<br />
Insulin, Kortison und Östrogene zur Kontrazeption (nicht jedoch als Hormonersatz) erhöhen das Gewicht. Weniger bekannt ist, daß auch Sulfonylharnstoffe durch die Stimulation der Insulinsekretion und Betablocker durch Hemmung der Fettoxidation langfristig das Gewicht leicht ansteigen lassen.<br />
<br />
Es ist also auch möglich, dass eine Gewichtszunahme bis hin zur extremen Adipositas stattfindet, obwohl man sich nicht anders ernährt als vorher, eine unerklärliche Appetitzunahme erleidet oder ähnliches. Nachfolgend eine kleine Tabelle, die die Wirkungsintensität einiger Wirkstoffe benennt.<br />
<br />
<a style="font-style: normal; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: rgb(102,102,102); font-size: 11px; text-decoration: none" href="javascript:CaricaFoto(&quot;http://horchamol.infopartner.net/hauptseite/uploads/img4932826124daf.jpg&quot;);"><img class="center" border="0" alt="Open in new window" onload="javascript:imageResize(this, 300)" style="text-align: center; border-right-width: 0px; margin: 6px auto 4px; display: block; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" src="http://horchamol.infopartner.net/hauptseite/uploads/img4932826124daf.jpg" /></a><br />
<br />
Nun, ich denke dies reicht für uns Laien aus, um uns ein Bild darüber machen zu können, dass &bdquo;Dicke&ldquo; nicht unbedingt einfach nur &bdquo;Dicke&ldquo; sind, die alles in sich hinein &bdquo;fressen&ldquo;, sondern durchaus nicht wenige von Ihnen schwer kranke Menschen sein können. Ich möchte nun nochmals zusammen fassen, welche Ursachen die Adipositas haben kann:<br />
<br />
<strong>Die primäre Adipositas:</strong><br />
<br />
Genetische Ursachen, Genmutationen<br />
Überernährung mit falscher Lebensweise und Bewegungsmangel gepaart<br />
Psychische Faktoren<br />
<br />
<strong>Die sekundäre Adipositas:</strong><br />
<br />
Endokrinologische Erkrankungen,&nbsp;<br />
Erkrankungen des zentralen Nervensystems<br />
Medikamentöse Therapie<br />
<br />
Auf einen Ursachenkomplex der primären Adipositas bin ich noch nicht eingegangen, den psychischen Aspekt. Eine Adipositas kann hier unter folgenden Umständen auftreten:<br />
<br />
Stress,&nbsp;<br />
<br />
Frustration,&nbsp;<br />
<br />
Einsamkeit&nbsp;<br />
<br />
<br />
Ich denke, der psychische Faktor spielt eine sehr wichtige Rolle und ist in der ganzheitlichen Beurteilung kein Faktor der vernächlässigt werden kann. Allerdings erlebte ich dies immer wieder bei den Ärzten. Aussagen wie &bdquo;na, dann müssen sie sich halt ein wenig zusammen nehmen&ldquo; oder &bdquo;wenn man will, dann geht das schon&ldquo;, waren hier immer massivst fehl am Platz.&nbsp;<br />
<br />
Es steht außer Frage für jeden Betroffenen, mit einer Adipositas I, II oder III, dass Gewicht reduziert werden muss. Nur die Herangehensweise ist oft eine herabwürdigende, ausgrenzende und teilweise schon verachtende. Wie schon von mir erwähnt, gehen viele Mediziner, medizinisches Personal und andere Beteiligte an den Betroffenen heran mit den Vorstellungen zur Methode und Dauer, die ihren Ursprung tatsächlich in den sog. &bdquo;Brigitte-Diäten&ldquo; haben könnten. Also werden Maßstäbe angesetzt, die von jemandem mit dem &bdquo;Feiertags-Übergewicht&ldquo; durchaus erfüllt werden könnten, jedoch für die Mehrzahl der Adipösen nicht erfüllbar sind.<br />
<br />
Die wissenschaftlichen Publikationen jedoch haben bereits die neueren Erkenntnisse bezüglich der Adipositas aufgenommen und in immer mehr Artikeln werden diese umgesetzt.&nbsp;<br />
Wie ich bereits schon vorher angesprochen habe, basiert meistens in Rechtsprechung und institutioneller Praxis der ARGEN und JOB-Center, deren Gewährungspraxis allein auf dem Umstand und der Annahme, dass bei einer notwendigen Gewichtsreduktion ja doch keine Mehrkosten für Nahrungsmittel entstehen, sondern eher weniger. Und auch deshalb werden Mehrbedarfe nicht genehmigt. Es wird also die Adipositas als &bdquo;Ursache allen Übels&ldquo; angesehen und isoliert betrachtet. Dies ist meiner Ansicht nach in den wenigsten Fällen der Adipositae, zumindest ab Grad II, der Fall. Bei einer länger andauernden Fettleibigkeit treten Folgeerkrankungen auf. Diese Folgeerkrankungen bedingen in manchen Fällen tatsächlich einen Mehrbedarf.<br />
<br />
B) Adipositas und die Behörde<br />
<br />
Nun sind wir hier aber in einem Dilemma. Die Gewährung eines Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung kann tatsächlich nicht unbedingt gegeben sein, wenn eine gerade erst eingetretene Adipositas noch ohne Folgeschäden vorliegt, und diese in keiner Weise von anderen Begleiterkrankungen flankiert wird. In anderen Fällen, besonders im Bereich der hormonellen Erkrankungen, kann der Mehrbedarf durchaus gegeben sein.&nbsp;<br />
<br />
Ich möchte dies an Beispielen verdeutlichen. Es gibt hormonelle Erkrankungen, endokrinologische Krankheiten, die mit einem deutlichen Calciumverlust einhergehen. Calcium ist ein Stoff, der zur Stabilität und dem Aufbau von Knochen und Zähnen benötigt wird.<br />
<br />
<strong>Folgende Krankheiten können einen Calciumverlust als Begleiter haben:</strong><br />
<br />
 Cushing-Syndrom&nbsp;<br />
 Schilddrüsenüberfunktion&nbsp;<br />
 Hyperprolaktinämie<br />
 Diabetes mellitus Typ 1<br />
 Hyperparathyreoidismus<br />
 Hypogonadismus&nbsp;<br />
 Bettlägerigkeit&nbsp;<br />
 Glucocorticoid-Behandlung (Cortisol)&nbsp;<br />
 Alkoholmissbrauch&nbsp;<br />
 Nierenerkrankungen&nbsp;<br />
 Magen-Darm-Erkrankungen<br />
<br />
Mindestens drei von den aufgeführten Erkrankungen, Cushing-Syndrom und Cortisolbehandlung als auch Alkoholmissbrauch, können mit einer Adipositas einhergehen, wie aus dem vorherigen Text schon ersichtlich. Kommt nun bei einer lang andauernden Adipositas der besagte Calciumverlust hinzu, kommt es bei den Betroffenen aller Wahrscheinlichkeit nach viel früher zu den Spontanfrakturen (Brüchen), die bei Osteoporose bekannt sind. Schon aufgrund des erhöhten Gewichtes kann die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch sein. Auf jeden Fall wird es dazu führen, wenn der Calciumverlust vorhanden ist und nicht behandelt wird.<br />
<br />
Nun, Calciumtabletten gibt es doch billig in jedem Discounter werden nun einige Leser sagen. Das stimmt tatsächlich so. Nur sind nicht alle angebotenen Calcium-Brausetabletten bei den Discountern tatsächlich ausreichend hilfreich bei der Therapie des Calciumsverlustes. Die Krankenversicherung bezahlt die Therapie mit dem entsprechenden Vitamin, das zur Aufnahme des Calciums im Körper benötigt wird, sowie mit den Brausetabletten, nicht mehr. Es heißt zwar, bei vorhandenen Frakturen würde bezahlt. Dem ist jedoch nicht so. Ich selbst habe bereits eine alte Fraktur im Brustwirbelsäulenbereich und bekomme die Medikamente trotzdem nicht. Die Tabletten in den Discountern sind nicht immer ausreichend um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Somit braucht man durchaus mehr von diesen Tabletten und kommt dann preislich schon wieder in die Nähe der Braustabletten, die den täglichen Bedarf bei dreimaliger Einnahme decken können, aber so teuer sind wie in der Apotheke.<br />
<br />
Eine weitere Möglichkeit wäre der Ausgleich über Nahrungsmittel; dem ich persönlich eher den Vorzug gebe. Besonders effektiv kann der Ausgleich über Milchprodukte vollzogen werden und über bestimmte Gemüsesorten.&nbsp;<br />
<br />
1. Empfohlene calciumhaltige Nahrungsmittel</p>
<p>Milch,<br />
fettarmer Käse und andere Milchprodukte.<br />
Brunnenkresse,<br />
Grünkohl,<br />
Broccoli.<br />
<br />
Jemand, der anderweitig keine weiteren gesundheitlichen Probleme hat, kann daraus sicherlich abwechslungsreich seinen Speiseplan gestalten. Nur, kann er die abwechslungsreiche Gestaltung des Speiseplanes auch bezahlen? Und was machen diejenigen Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Bei den letzten vollzogenen Preissteigerungen gerade im Bereich der Milchprodukte und auch bei Gemüse, wird dies ein Problem bei einer Regelleistung für Nahrungsmittel und Tabakwaren von knapp 120,00 Euro pro Monat. Nun kann es sein dass jemand eine Lactoseintoleranz hat und dazu vielleicht noch eine Unverträglichkeit gegenüber Kohlarten. Sollen diese Personen dann Brunnenkresse gepaart mit minderwertigen Calcium-Braustabletten zu sich nehmen? Für mich kein anreizender Gedanke für ein Tagesmenü. Hier ist, meiner Ansicht nach ein Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung oder wie man ihn auch nennen mag, angebracht.<br />
<br />
Weiter gibt es endokrinologische Erkrankungen, die ich jetzt nicht im Detail darstellen möchte weil sie sehr umfangreich und kompliziert sind, die z. B. nicht nur den besagten Calciumverlust begleitend herbeibringen, sondern auch einen erhöhten Eiweißbedarf der nicht mehr allein durch Nahrungsaufnahme gestillt werden kann. Hier ist die zusätzlich Einnahme von Eiweißpräparaten notwendig. Diese kosten auch ihr Geld und das nicht wenig.<br />
<br />
Adipöse Personen, die bereits Folgeschäden am knöchernen Skelett haben, und vielleicht noch nicht anerkannter Schwerbehinderter sind mit der Berechtigung der freien Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr, brauchen aufgrund der mit den Folgeerkrankungen im Zusammenhang stehenden Gehschwierigkeiten, - behinderungen, einen Mehrbedarf im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel. Ebenso ist es bei den adipösen Personen, die an schweren Formen des Bluthochdrucks leiden und an Herzerkrankungen.&nbsp;<br />
<br />
Ebenso ist es notwendig, den Bedarf überhaupt bei den Personen zu erhöhen, die bereits Folgeerkrankungen eines bestimmten Schweregrades haben, damit sie z. B. haushaltliche Hilfe bekommen, Einkaufshilfen usw. Wie sieht es mit den Personen aus, die ebenfalls nicht mehr selbst, oder nur bedingt, ihre Nahrungsaufnahme steuern können? Die Essstörungen sind eine weitreichende Problematik der psychischen Störungen, die auf jeden Fall für eine angemessene Zeit einen Mehrbedarf benötigen.<br />
<br />
Einen Mehrbedarf bei chronischer Erkrankung gibt es im SGB II nicht. Einen Mehrbedarf bei chronischer Erkrankung und anerkannter Behinderung nur für diejenigen Leistungsbezieher, die Förderleistungen für die Eingliederung in Arbeit, nach SGB XII oder SGB IX, erhalten. Meiner Ansicht nach wird hier eindeutig gegen das Gleichstellungsprinzip verstoßen. Leistungen nach dem SGB XII, also Sozialhilfe, sind nach einem individuellen Mehrbedarf wenigstens prinzipiell angleichbar. Diese Voraussetzung ist im SGB II nicht gegeben. Im SGB XII finden sich folgende Regelungen zum Mehrbedarf bei chronisch Kranken und Behinderten.<br />
<br />
<strong>SGB XII &sect; 30 Mehrbedarf</strong></p>
<p>(1) Für Personen, die&nbsp;<br />
1. die Altersgrenze nach &sect; 41 Abs. 2 erreicht haben oder<br />
2. die Altersgrenze nach &sect; 41 Abs. 2 noch nicht erreicht haben und voll&nbsp;<br />
erwerbsgemindert nach dem Sechsten Buch sind,<br />
<br />
und durch einen Bescheid der nach &sect; 69 Abs. 4 des Neunten Buches zuständigen Behörde oder einen Ausweis nach &sect; 69 Abs. 5 des Neunten Buches die Feststellung des Merkzeichens G nachweisen, wird ein Mehrbedarf von 17 vom Hundert des maßgebenden Regelsatzes anerkannt, soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht.<br />
<br />
(4) Für behinderte Menschen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und denen Eingliederungshilfe nach &sect; 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 geleistet wird, wird ein Mehrbedarf von 35 vom Hundert des maßgebenden Regelsatzes anerkannt, soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht. Satz 1 kann auch nach Beendigung der in &sect; 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 genannten Leistungen während einer angemessenen Übergangszeit, insbesondere einer Einarbeitungszeit, angewendet werden. Absatz 1 Nr. 2 ist daneben nicht anzuwenden.<br />
<br />
(5) Für Kranke, Genesende, behinderte Menschen oder von einer Krankheit oder von einer Behinderung bedrohte Menschen, die einer kostenaufwändigen Ernährung bedürfen, wird ein Mehrbedarf in angemessener Höhe anerkannt.<br />
<br />
(6) Die Summe des insgesamt anzuerkennenden Mehrbedarfs darf die Höhe des maßgebenden Regelsatzes nicht übersteigen.<br />
<br />
Im SGB XII ist es also möglich, den betroffenen Menschen neben den festgelegten Sätzen für Mehrbedarfe auch noch einen individuellen Mehrbedarf zu genehmigen wenn dieser nachgewiesen wird. Zu erkennen an der Formulierung &bdquo;soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht&ldquo;. Diese Regelung finden wir so im SGB II nicht.&nbsp;<br />
<br />
SGB II &sect; 21 Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt<br />
(1) Leistungen für Mehrbedarfe umfassen Bedarfe nach den Absätzen 2 bis 5, die nicht durch die Regelleistung abgedeckt sind.<br />
<br />
(4) Erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach &sect; 33 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Eingliederungshilfen nach &sect; 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Zwölften Buches erbracht werden, erhalten einen Mehrbedarf von 35 vom Hundert der nach &sect; 20 maßgebenden Regelleistung. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden.<br />
<br />
(5) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die aus medizinischen Gründen einer kostenaufwändigen Ernährung bedürfen, erhalten einen Mehrbedarf in angemessener Höhe.<br />
<br />
(6) Die Summe des insgesamt gezahlten Mehrbedarfs darf die Höhe der für erwerbsfähige Hilfebedürftige maßgebenden Regelleistung nicht übersteigen.<br />
<br />
Im SGB II wird auf die Formulierung &bdquo;soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht&ldquo; vollkommen verzichtet. Somit scheidet eine individuelle Anpassung augenscheinlich erst einmal aus. Lediglich beim Bedarf der kostenaufwändigen Ernährung wird das Wort &bdquo;angemessen&ldquo; gewählt und keine Prozentzahl angegeben. Hier besteht, meiner Ansicht nach die Möglichkeit einen individuellen Bedarf durchzusetzen mit einem fähigen Anwalt und einem einsichtigen Richter/in. Dies ist jedoch Auslegungssache. Bei der Bemessung des Bedarfes für die behinderten, erwerbsfähigen Hilfebedürftigen die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten, wird ein Prozentsatz festgelegt, der nicht erweiterbar ist. Eine grundsätzliche Beschränkung wird in Absatz 1 gemacht. Es dürfen also lediglich Bedarfe sein, die nicht durch die Regelleistung abgedeckt sind.&nbsp;<br />
<br />
Wenn also irgendein Bedarf in der Regelleistung mit 0,01 Euro bedacht ist, so fällt er aus dieser Regelung schon heraus. Für mich erscheint dieses Konstrukt von Paragraf schon als eine gewaltige Benachteiligung der betreffenden chronisch kranken Menschen, die noch als erwerbsfähig gelten. Der Gleichheitsgrundsatz wird, meiner Ansicht nach, hier gewaltig verletzt. Denn, die Leistungen nach SGB XII, die Regelleistung, ist genauso hoch wie die nach SGB II, ohne Mehrbedarfe. Hier haben aber die Bezieher von Sozialhilfe weit mehr Möglichkeiten, finanzielle Defizite auszugleichen als die Bezieher von ALG II. Ich bin keinesfalls dafür, die Leistungen nach SGB XII zu kürzen. Gott bewahre uns davor. Nein, die nach SGB II, speziell die Gewährung von Mehrbedarfen, muss unbedingt angehoben werden bzw. angepasst.<br />
<br />
Und den Beziehern von Leistungen nach SGB XII muss beigebracht werden, wie sie ihren tatsächlichen Bedarf effektiv von der Behörde einfordern. Mir persönlich ist kein Sozialhilfebezieher bekannt der seinen tatsächlichen Bedarf bekommt. Nun ist mir noch eine Argumentation in meinem eigenen Verfahren vor dem Sozialgericht gegen die ARGE bezüglich des Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung begegnet. Die zuständige Richterin meinte (in Kürze ausgedrückt), ein solcher Bedarf müsse konkret bestehen und nachgewiesen werden. Dafür reiche die ärztliche Bescheinigung nicht aus. Nun haben wir hier schon wieder einen frappanten Gegensatz.<br />
<br />
Gerade diese Bescheinigung durch den behandelnden Arzt wurde deswegen eingeführt, damit ein Nachweis des Bedarfs vorhanden ist. Nun soll sie aber nicht mehr genügen. Im entsprechenden Paragrafen, oben zu sehen, ist dieser Nachweis nicht explizit erwähnt. Dass eine Verordnung, eine Bestätigung der vorliegenden Notwendigkeit durch einen Mediziner, eine Medizinerin, begründet wird ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings ist mir nicht schlüssig warum zur Begründung noch einmal nachgewiesen werden soll, dass dieser Bedarf tatsächlich vorhanden ist. Nachweis anhand von Belegen über die Mehrausgaben.<br />
<br />
Allein darin besteht schon wieder eine Unmöglichkeit. Wie kann ich einen Bedarf decken für den ich nicht die Mittel habe, deswegen auch den Mehrbedarf beantragt habe; und zum Nachweis dann vorher schon das nötige Geld ausgeben um Belege bei zu bringen. Das muss man mir wahrscheinlich öfter erklären und sehr langsam und ich verstehe es immer noch nicht. Denn, decke ich diesen Bedarf, so stehen mir für andere Bedarfe aus der Regelleistung keine Gelder mehr zur Verfügung. Somit heißt die Bedarfsdeckung durch Entnahme von Geldern für andere Bedarfe, dass ich gezwungen werde auf diese existenzsichernden Dinge zu verzichten um einen anderen Bedarf nachzuweisen. Das verstehe wer will. Oder wird hier vielleicht unterstellt, dass jeder Bedürftige auch ein Schonvermögen hat das er hier nutzen soll? Diese Forderung ist ebenfalls, meiner Ansicht nach, rechtswidrig wenn sie so gestellt würde. Denn Schonvermögen ist Schonvermögen. Dieses muss ich nicht angreifen.<br />
<br />
Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, dass es nicht so einfach ist den Mehrbedarf für adipöse Menschen im Bereich der Ernährung, generell vom Tisch zu wischen. Dazu gibt es zu viele Mischerkrankungen, zu viele Faktoren die eine Adipositas mit verursachen können. Im Grunde wäre es notwendig, und ich denke auch gefordert, jeden Fall einer tatsächlichen Einzelfallprüfung zu unterziehen und ggf. auch ein medizinisches Gutachten anfertigen zu lassen oder mehrer Stellungnahmen der behandelnden Ärzte einzuholen, um wirklich über den Bedarf entscheiden zu können. Die Praxis zeigt, dass dies eigentlich gar nicht gewollt ist, dem Hilfebezieher Recht zu verschaffen. Die Rangfolge nach der entschieden wird im Leistungsbezug nach SGB II und SGB XII ist<br />
<br />
1.Was kostet es?<br />
2.Was kostet es mehr?<br />
3.Was können wir sparen?<br />
4.Was können wir verweigern?<br />
5......................<br />
6......................<br />
7......................<br />
8......................<br />
9......................<br />
10.Braucht der/die das tatsächlich?<br />
<br />
<input border="1" hspace="3" vspace="3" align="right" width="400" height="287" type="image" src="http://www.infopartner.net/images/stories/180106_026a.jpg" />Bitte verfallen Sie jetzt nicht in den Argumentation, die mir immer wieder begegnet ist. Dann sollen &bdquo;die&ldquo; doch schleunigst was abnehmen, dann können &bdquo;die&ldquo; sich auch wieder selbst versorgen. Wie ich schon angesprochen habe, ist die Gewichtsreduktion bei Adipositas kein leichtes Unterfangen. Es ist ein Prozess über Jahre hinweg. Gesundheitsexperten und Ernährungswissenschaftler raten, im Laufe eines Jahres nicht mehr als 10 Kilogramm abzunehmen. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass der bekannte Jo-Jo-Effekt eintritt. Es kann auch zu einer Reaktion kommen, die vor kurzem erst Forschern gewahr wurde. Der Körper gewöhnt sich an die Anwendung von Diäten und mit jeder missglückten Diät läuft man mehr und mehr Gefahr, dass die nächste keine Wirkung mehr hat. Der wichtigste Aspekt, die körperliche Bewegung, wird meist aber außer Acht gelassen. Sie ist aber fundamental wichtig. Allein durch eine Diät werde ich niemals ein befriedigendes, vielleicht sogar kein, Ergebnis erzielen. Nur frage ich mich, wie soll jemand ein Gewichtsreduktionskonzept umsetzen, der kaum mehr oder gar keine Möglichkeit hat intensiv sich zu bewegen? Fahrrad fahren geht nicht mehr, längere Wegstrecken ohne Schmerzen sind nicht mehr möglich, Krafttraining schon gar nicht. Und was bringt die Hockergymnastik? Könnte es sein, dass hier ein Kreislauf beginnt der nicht mehr aufzuhalten ist?<br />
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Glauben Sie mir, Menschen die an den Folgen einer Adipositas leiden, die wären gerne schlank. Doch wenn die Möglichkeiten abnehmen oder nicht mehr da sind einen wirklichen Erfolg zu erzielen, was sollen wir dann tun? Ich kann nur jedem raten, der den Mut und die Ausdauer dazu hat, seinen Bedarf nötigenfalls auch durch die Instanzen der Rechtsprechung prüfen zu lassen. Denn eine Verweigerung von Grundrechten, und so sehe ich diese pauschale Aburteilung beim Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung und auch bei anderen Bedarfen, dürfen wir als Bürger mit demokratischem Grundverständnis, nicht hinnehmen.<br />
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<span style="font-size: smaller"><strong>A</strong></span><span style="font-size: smaller"><strong>utor:</strong><br />
Hans-Jürgen Graf<br />
Staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger,&nbsp;<br />
90491 Nürnberg,&nbsp;<br />
&copy; H. J. Graf, 2008,&nbsp;alle Rechte vorbehalten<br />
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<strong>Quellenverzeichnis:</strong><br />
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Gesetzestexte und &ndash;auszüge aus dem SGB II und SGB XII (online verfügbar)<br />
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Calciumhaltige Lebensmittel aus&nbsp;</span><a title="http://www.heilberufe-online.de/pflege/heilberufe-aktuell" rel="external" style="font-style: normal; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: rgb(102,102,102); font-size: 11px; text-decoration: none" href="http://www.heilberufe-online.de/pflege/heilberufe-aktuell"><span style="font-size: smaller">http://www.heilberufe-online.de/pflege/heilberufe-aktuell</span></a><span style="font-size: smaller"><br />
Beitrag &quot;Allein essen macht dünn&quot;, HB&nbsp;07/2001, S.&nbsp;38-39<br />
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Krankheiten, Krankheitserscheinungen aus dem &bdquo;Pschyrembel&ldquo; (Med. Fachwörterbuch mit Erklärungen)<br />
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Adipogene Medikamente:&nbsp;</span><a title="http://www.ifap.de/bda-manuale/adipositas/ursachen/sekundaer.html" rel="external" style="font-style: normal; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: rgb(102,102,102); font-size: 11px; text-decoration: none" href="http://www.ifap.de/bda-manuale/adipositas/ursachen/sekundaer.html"><span style="font-size: smaller">http://www.ifap.de/bda-manuale/adipositas/ursachen/sekundaer.html</span></a><span style="font-size: smaller">, Beitrag von Prof. Dr. med. Alfred Wirth<br />
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Ansonsten im Dokument angegeben.<br />
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<strong>Bilder:&nbsp;</strong></span><a title="www.pixelio.de" rel="external" style="font-style: normal; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: rgb(102,102,102); font-size: 11px; text-decoration: none" href="http://www.pixelio.de/"><span style="font-size: smaller"><strong>www.pixelio.de</strong></span></a><span style="font-size: smaller"><strong>&nbsp;oder lizenzfrei aus wikipedia&nbsp;</strong></span></p>]]></description>
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:18:13 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dienstag, den 03. März 2009 um 00:00 Uhr  -  Warum man (manchmal) seinen Arzt belügen muss</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1:warum-man-seinen-arzt-beluegen-muss&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img style="float: left; margin: 3px; border: 1px solid #000000;" alt="tabletten-shotimo" height="150" width="208" src="images/stories/tabletten-shotimo.jpg" />Ein ironischer Kommentar von Thomas Müller</p>
<p>Normalerweise sollte ja zwischen Hausarzt und Patient ein Klima des Vertrauens herrschen. Sollte, denn die Realität stellt sich leider oftmals ganz anders dar. Hat man kleine Wehwehchen, hier ein Stechen, da etwas Halsweh, dann funktioniert die Zusammenarbeit noch. Doch wenn sich schwerwiegendere Probleme einstellen, mit etwas Pech auch noch mehrere davon, dann wird das Klima zwischen Arzt und Patient schnell sehr frostig, schließlich steigen die verursachten Kosten und der Arzt wandelt sich vom Mediziner zum Betriebswirtschaftler ohne Herz und noch weniger Sachverstand. Der einst&nbsp; freundliche Arzt ihres Vertrauens entwickelt Verhaltensweisen, die in früheren Zeiten dazu geführt hätten einen Exorzisten zu holen.</p>
]]></description>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 23:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dienstag, den 03. März 2009 um 00:00 Uhr  -  Schlaflabore: Wie man Patienten das Geld aus der ...</title>
			<link>http://infopartner.net//index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=6:schlaflabore-wie-man-patienten-das-geld-aus-der-tasche-zieht&amp;catid=31:allgemein&amp;directory=88</link>
			<description><![CDATA[<p><img src="images/stories/gefahrenherd_krankenhaus.jpg" width="113" height="150" alt="gefahrenherd_krankenhaus" style="float: left; border-width: 1px; border-color: #000000; margin: 3px;" />Herr M. wundert sich, flattert ihm doch eine Zuzahlungsrechnung seiner Klinik in den Briefkasten. Er wundert sich deshalb, weil er für eine Schlaflaboruntersuchung in zwei Nächten für 3 Krankenhaustage 30 Euro zahlen soll. Er wundert sich deshalb, weil er weiß, daß Schlaflaboruntersuchungen teilstationären Charakter haben und daher nach einer Entscheidung des Bundesversicherungsamts aus dem Jahr 2002 daher zuzahlungsfrei sind.</p>
<p>Herr M. ruft seine Krankenkasse an und man bestätigt ihm telefonisch, daß seine Information noch immer korrekt sei, sich nichts geändert hätte. Er müsse natürlich nicht zahlen. Daraufhin ruft er die Buchhaltung seiner Klinik an, wo er sehr unfreundlich darauf hingewiesen wird, daß er zu zahlen habe.</p>
<p>Herr M. wundert sich auch deshalb, war er doch selbst vor Jahren jener gewesen, der mit Unterstützung des bayerischen Sozialministerium die Umsetzung der Bundesversicherungsamtsentscheidung für Bayern durchgesetzt hatte.</p>
]]></description>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 23:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>
